Hand in Hand für eine bessere Patientenversorgung

FLOW-i und ProAQT

Bei operativen Prozeduren entwickeln über 90% der intubierten Patienten Atelektasen 

Durch die Intubation und die maschinelle Beatmung kann es zur Bildung von minderbelüfteten Lungenarealen kommen, welche sich durch eine optimale Beatmungseinstellung vermeiden lässt. Das neue Recruitment Manöver des FLOW-i zielt auf eine schonende Öffnung der Alveolen und empfiehlt dem Anästhesisten den optimalen PEEP (3).

Eine gute Beatmungsstrategie geht Hand in Hand mit einer guten dynamischen Strategie.

Während des automatischen Recruitment Manövers wird der Beatmungsdruck für eine vom Anwender festgelegte Zeitspanne schrittweise erhöht und auf diese Weise das Auftreten von hämodynamischen Beeinträchtigungen reduziert. Dadurch lässt sich mit der ProAQT Technologie, jegliche potentiell auftretende hämodynamische Veränderung automatisch, kontinuierlich und in Echtzeit erkennen. Vor, während und nach dem Recruitment Manöver.

Die Verwendung eines erweiterten hämodynamischen Monitorings zeigt wie Ihr Patient auf ein Recruitment Manöver reagiert

Die Veränderung des HI und SV werden in Echtzeit erkannt. Hierbei geben Parameter der Vorlast (SVV, PPV), Nachlast (SVRI) und Kontraktilität (dPmx, CPI) dem behandelnden Arzt wertvolle Einblicke. Eine unerkannte Hypovolämie kann vor dem Recruitment Manöver entdeckt und angemessenes Volumenmanagement entsprechend eingeleitet werden. Hierdurch lassen sich Komplikationen signifikant reduzieren.

  • ProAQT
  • FLOW-i
  • Fakten
  • Algorithmus
  • Literatur

ProAQT Sensor und PulsioFlex Monitor

• Minimalinvasiv

• Einfach in die arterielle Linie zu integrieren

• Kontinuierliche Trend-Überwachung


FLOW-i Recruitment Manöver (RM)

• Stufenweise

• Automatisiert

• Dynamische Lung Compliance wird kontinuierlich dargestellt


Fakt zur protektiven Beatmung

5 – 10 %

aller chirurgischen Patienten entwickeln postoperative pulmonale Komplikationen (PPKs). Bei Thorax- oder abdominellen Eingriffen sind es sogar bis zu 30-40% (1)



Fakt zum Volumenmanagement

37 % – 55 %

der postoperativen Komplikationen können durch perioperative zielgerichtete Volumentherapie verhindert werden (2,6)

Vorhersage der Reaktion auf Flüssigkeit

Der Grad des Schlagvolumen-Abfalls, welcher durch ein Lung Recruitment Manöver herbeigeführt wird, kann einen funktionalen Test darstellen, um eine Vorlast Empfindlichkeit und damit die Vorhersage der Reaktion auf Flüssigkeit zu suggerieren (5).

Literatur

1) Khuri SF, Henderson WG, DePalma RG, Mosca C, Healey NA, Kumbhani DJ. Determinants of long-term survival after major surgery and the adverse effect of postoperative complications. Ann Surg 2005, 242: 326-41.

2) Goepfert M, et al. Individually optimized hemodynamic therapy reduces complications and length of stay in the intensive care unit. Anesthesiology 2013, 119(4):824-36.

3) Tusman G, Bohm SH, Warner DO, Sprung J. Atelectasis and perioperative pulmonary complications in high risk patients. Curr Opin Anesthesiol 2012, 25:1-10.

4) Tusman G, Belda JF. Treatment of anesthesia-induced lung collapse with lung recruitment maneuvers. Current Anesthesia & Critical Care 21 2010, 244-249.

5) Biais M, Lanchon R, Sesay M, Le Gall M, Pereira B, Futier E, Nouette-Gaulain K. Changes in Stroke Volume Induced by Lung Recruitment Maneuver Predict Fluid Responsiveness in Mechanically Ventilated Patients in the Operating Room. Anesthesiology 2016, V 126: 1-8.

6) Cecconi M, Fasano N, Langiano N, Divella M, Costa M, Rhodes A, Rocca G. Goal-directed haemodynamic therapy during elective total hip arthroplasty under regional anaesthesia. Critical Care 2011, 15:R132.

 

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