PiCCO – Lotse beim kardiogenen Schock

 

PiCCO - Transpulmonale Thermodilution und Pulskonturanalyse

  • Etabliert als Monitoring Technologie bei kritisch kranken Patienten im Schock
  • Mehr als 20 Jahre Erfahrung und Erfolg im hämodynamischen Monitoring belegt durch klinische Evidenz (mehr als 1.000 Publikationen über die PiCCO Technologie)
  • Nationale S3-Leitlinie für den kardiogenen Schock unterstreicht den signifikanten Nutzen von PiCCO als wenig invasive Technologie(1)

 

 

  • Kardiogener Schock
  • Volumen
  • Katecholamine
  • Lungenödem
  • Parameter
  • Literatur

Etwa 5-8% aller akuten Myokardinfarkte (AMI) enden im kardiogenen Schock und gehen einher mit einer Mortalitätsrate von mehr als 50% (2). Das erfolgreiche Management des kardiogenen Schocks erfordert ein akkurates hämodynamisches Monitoring. In dieser kritischen Situation liefert die PiCCO-Technologie verlässliche Parameter für eine optimierte hämodynamische Therapie.

Aetiologie des kardiogenen Schocks

  • Akuter Myokardinfarkt
  • Dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Arrhythmien
  • Akute Myokarditis
  • Pulmonalembolie

 

Pathophysiologie

  • Herzmuskelschwäche
  • Unklarer Volumenstatus
  • Lungenödem
  • Oligurie
  • Verminderte periphere Perfusion

 

Tunen Sie die Hämodynamik Ihres Patienten mit minimalem Einsatz von Inotropika und Vasopressoren ...

Katecholamine führen zu einem erhöhten Sauerstoffbedarf. Folglich wird eine hohe Dosis Inotropika und Vasopressoren mit einem erhöhtem Mortalitätsrisiko assoziiert. Somit ist es förderlich deren Einsatz auf ein Minimum zu reduzieren – speziell in Fällen der Myokardischämie (6) 

  • Fluss: HI
  • Volumetrische Vorlast: GEDI
  • Volumen-Reagibilität: SVV, PPV
  • Nachlast: SVRI
  • Kontraktilität: dPmx, CFI, GEF
  • Cardiac Power Index: CPI ist der aussagekräftigste hämodynamische Parameter für die Vorhersage der Krankenhausmortalität im kardiogenen Schock (7,8) 

PiCCO bietet verlässliche Parameter um die Herausforderungen des kardiogenen Schocks zu umschiffen

Der Nutzen der Thermodilution und Pulskonturanalyse: 

  • Basiert auf einem klinisch erprobten und gut etablierten physikalischem Prinzip
  • Kontinuierliches Herzzeitvolumen Monitoring für die Bewertung der Pumpfunktion und sofortige Rückmeldung auf therapeutische Maßnamen, wie es bei Patienten im kardiogenen Schock notwendig ist
  • Verlässliche Quantifizierung der Vorlast mit dem volumentrischen Parameter GEDI
  • Volumenreagibilität bei mechanisch beatmeten Patienten mit dynamischen Parametern wie PPV und SVV
  • Einzigartige bettseitige Bewertung des Lungenwassers, welche bei Entscheidungen über das Volumenmanagement, die Gabe von Diuretika und die Entwöhnung von der mechanischen Beatmung unterstützt: ELWI
  • Zusätzliche Informationen über die Kontraktilität mit CFI / GEF
  • Sehr einfache Messungen und anwenderunabhängige Ergebnisse

Lungenödem: Extravaskulärer Lungenwasserindex

Die Menge an Lungenödem kann einfach und bettseitig mit Hilfe der Messung des Parameters ELWI quantifiziert werden.

Vorlast: Globaler enddiastolischer Volumenindex

GEDI ist ein zuverlässiger und validierter Indikator für das Vorlastvolumen. Zusammen mit der Schlagvolumenvariation oder der Pulsdruckvariation ist er ein wertvoller Parameter für das Volumenmanagement.

Kontraktilität: 

  • Globale Auswurffraktion (GEF)
    GEF = 4 x SV / GEDV
  • Kardialer Funktionsindex (CFI)
    CFI = HZV x 1000 / GEDV
  • Cardiac Power Index
    CPI = PCCI x MAP x 0,0022
  • Kontraktilität des linken Ventrikels
    dPmx

Nachlast

  • Systemisch vaskulärer Widerstandsindex (SVRI)
    SVRI = [(MAD-CVP) / CI] x 80

Experten schätzen die Vorteile unserer PiCCO-Technologie

Vermeiden Sie Hypovolämie ohne in die Hypervolämie zu rutschen
  • Füllungsdrücke wie zum Beispiel ZVP und PAOP sind besonders bei beatmeten Patienten irreführend (3,4).
  • GEDI ist ein verlässlicher und validierter Parameter für die Vorlast.
  • PPV und SVV geben Auskunft über die Volumenreagibilität bei beatmeten Patienten.
  • ELWI kann als Warnparameter für eine Volumenüberladung dienen (5).

Monitoren Sie das Lungenödem

Das Lungenödem ist eine typische Komplikation im kardiogenen Schock. Dennoch können Patienten auch dann noch volumenreagibel sein, wenn sie ein Lungenödem haben(9).

  • Der einzigartige Lungenwasser Parameter (ELWI) erlaubt eine präzisere Bewertung des Lungenödems als der pulmonale Okklusionsdruck (PAOP)9 und Röntgenthorax-Aufnahmen (10).
  • PVPI erlaubt die Differenzierung zwischen kardiogenem (PVPI < 3) oder Permeabilitäts-Lungenödem (PVPI > 3)
1) Werdan K et al., S3-Leitlinie „Infarkt-bedingter kardiogener Schock – Diagnose, Monitoring und Therapie." http://www.awmf.org/leitlinien; AWMF-Leitlinienregister Nr. 019/013.

2) Seabra-Gomes R et al., Cardiogenic Shock – Developments and Treatment Strategies. European Critical Care & Emergency Medicine 2010; 2: 46-50.

3) Kumar A et al., Pulmonary artery occlusion pressure and central venous pressure fail to predict ventricular filling volume, cardiac performance, or the response to volume infusion in normal subjects. Crit Care Med, 2004. 32(3): p. 691-9.

4) Osman D et al., Cardiac filling pressures are not appropriate to predict hemodynamic response to volume challenge. Crit Care Med 2007; 35(1): 64-69.

5) Monnet X and Perel A, Extravascular Lung Water. In: Encyclopedia of Intensive Care Medicine, J.L.V.a.J.B. Hall, Editor 2012; Springer-Verlag: Berlin Heidelberg.

6) Reynolds H and Hochman J, Cardiogenic Shock: Current Concepts and Improving Outcomes, Circulation 2008; 117: 686-97.

7) Mendoza DD, Cooper HA and Panza JA, Cardiac power output predicts mortality across a broad spectrum of patients with acute cardiac disease. Am Heart J 2007; 153(3): 366-70.

8) Fincke R et al., Cardiac power is the strongest hemodynamic correlate of mortality in cardiogenic shock: a report from the SHOCK trial registry. J Am Coll Cardiol 2004; 44(2): 340-8.

9) Bindels AJ, van der Hoeven JG and Meinders AE, Pulmonary artery wedge pressure and extravascular lung water in patients with acute cardiogenic pulmonary edema requiring mechanical ventilation. Am J Cardiol 1999; 84(10): 1158-63.

10) Fernandez-Mondejar E et al., Small increases in extravascular lung water are accurately detected by transpulmonary thermodilution. J Trauma 2005; 59(6): 1420-3: discussion 1424.

 

PULSION is part of Maquet Getinge Group